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Das Leben als Frau und Mutter

Wenn die Mutter krank ist

Mutter Krank Grippe

Kennst Du das auch? Eigentlich fühlst Du dich nicht wirklich gut, weil vielleicht eine Erkältung im Anmarsch ist, der Bauch schmerzt oder der Rücken mal wieder nicht so will, wie Du es willst. Trotz alledem hast Du als Mutter keine Ruhephase, in der Du dich erholen kannst. Denn als Mutter ist man immer im Einsatz, egal welche Befindlichkeiten sich angekündigt haben.

Nun mag eine Erkältung oder ein schmerzender Bauch auch noch erträglich sein. Solche "Leiden" lassen sich meist recht gut in den Alltag integrieren und verlangen nach keiner besonderen Aufmerksamkeit. Doch was passiert, wenn man als Mutter aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung ausfällt? Wer kümmert sich dann um die Kinder?

Alleinerziehend heisst nicht, alleine die Verantwortung zu tragen

Auch wenn wir Mütter uns gerne einmal die ganze Verantwortung aufbürden und nur ungern etwas davon abgeben, so ist dies bei einer ernsthaften Erkrankung leider nicht anders möglich. Dann muss das Mutterdasein einmal ruhen und die Kinder müssen in vertrauensvolle Hände gegeben werden. Damit in einem solchen Moment nicht das Chaos ausbricht und Notlösungen den Alltag bestimmen, wäre es gut, wenn ein solcher Fall im Vorfeld gut geplant wird. Denn eine Krankheit kann man meist nicht vorhersehen, einen Plan für den Fall der Fälle kann man jedoch aufstellen.

Wer alleinerziehend ist, der sollte sich in "Guten Tagen" einmal innerhalb der Familie oder des Freundeskreises umhören, wer im Falle von "Schlechten Tagen" die Kinder übernehmen kann. Sind die Eltern noch vorhanden, dann sind diese wahrscheinlich die erste Anlaufstelle. Auch Geschwister der Mutter, soweit diese in der Nähe leben, können für einen solchen Fall in Frage kommen. Ebenso die Paten der Kinder oder nahe Freunde der Mutter.

Eine gute Planung ist daher wichtig, weil beispielsweise bei Kindergartenkindern eine Abholgenehmigung für den Kindergarten vorliegen muss. Wichtige Personen, die in Notsituationen einspringen, sollten daher von vorne herein im Kindergarten auf die Abholliste gesetzt werden. Sollte dann ein Notfall eintreten, kann der Notfallplan sofort anlaufen und es müssen nicht erst Genehmigungen und ähnliche Dinge geschrieben werden.

Zudem sollte immer mit den Kindern gesprochen und ihnen erklärt werden, warum es eventuell einmal der Fall sein kann, dass Mama nicht parat steht und was in solch einer Situation geschieht. Wissen die Kinder im Vorfeld Bescheid, gehen sie völlig anders mit der Situation um, als wenn sie ins kalte Wasser geworfen werden und dann sehen müssen, wie sie klar kommen.

Und was ist mit dem Vater?

Die Frage nach dem Vater, der im Krankheitsfall aushelfen kann, muss jeder für sich individuell beantworten. Spielt er im Leben der Kinder eine Rolle, kann er auch die Krankheitsvertretung übernehmen. Ist er eher kein Thema, dann sollte er auch dann nicht aktiviert werden, wenn es einmal eng wird in der Betreuung der Kinder.

Bildquelle: Mojpe / pixabay.com

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