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Das Leben als Frau und Mutter

Wenn das Kind falsche Freunde hat

Kind Falsche Freunde

Im Prinzip wollen wir als Eltern immer nur das Beste für unsere Kinder. Wir möchten, dass sie gesund sind, in einem ordentlichen Umfeld aufwachsen, sich wohl und geborgen fühlen und ein glückliches Leben führen können. Für all dies und vieles mehr können wir zu einem Grossteil als Elternteil sorgen.

Was wir irgendwann nicht mehr beeinflussen können, ist die Wahl der Freunde. Viele Eltern sind mit den Freunden ihrer Kinder nicht einverstanden. Sie empfinden diese als nicht gut genug, da sie sich selbst für ihre Kinder andere Freunde vorgestellt haben und wünschen. Schnell kommt es daher zu einem Disput, der nicht selten im Streit und in völligem Unverständnis endet. Die Kinder entfernen sich daraufhin von ihren Eltern, weil sie sich altersbedingt ihren Freunden viel näher fühlen. Das Drama nimmt dann seinen Lauf, wenn wir als Eltern keinen richtigen Zugang mehr zu unseren Kindern finden und diese durch ihre falschen Freunde vielleicht auf den falschen Weg gebracht werden.

Doch was kann man als Elternteil tun, wenn sich die eigenen Kinder mit den vermeintlich falschen Freunden abgeben? Kann man dies verbieten oder muss man es ertragen?

Verbote sind verlockend

Versetze dich einmal kurz in Deine eigene Kindheit zurück. Was hast Du damals gemacht, als Dir deine Eltern etwas verboten haben? Hast Du dich an die Gebote gehalten und beispielsweise keine Cola getrunken? Oder hast Du nicht vielleicht doch heimlich genascht?

Kinder fühlen sich von verbotenen Dingen magisch angezogen. Daher hilft es auch nur wenig, wenn Du ihnen den Umgang mit ihren vermeintlich falschen Freunden verbietest. Vielmehr solltest Du versuchen, die Freude Deines Kindes kennenzulernen. Denn was Du kennst, hast Du besser unter Kontrolle und kannst es besser einschätzen.

Lade die Freunde Deines Kindes daher zu Euch nach Hause ein. Präsentiere Dich freundlich und versuche herauszufinden, was diese antreibt. Vielleicht wirst Du auf diesem Wege der coole erwachsene Ansprechpartner, der nicht nur auf sein eigenes Kind aufpasst und diesem den richtigen Weg aufzeigt, sondern auch auf andere Kinder. Kinder lernen von dem, was sie sehen und erleben. Haben sie ein ungünstiges Elternhaus, wird sich dies prägend auf ihr gesamtes Leben auswirken. Wenn Du jedoch als Fels in der Brandung ein ordentliches und erstrebenswertes Leben vorlebst, dann kannst auch Du als Vorbild dienen und den Weg der Kinder ebnen.

Was ist denn falsch?

Falsche Freunde - das klingt immer so einfach und ist ein Stempel, den wir gerne anderen Kindern aufdrücken. Doch was eigentlich falsch? Sind all jene Kinder falsch, die vielleicht nicht zum Klavierunterricht gehen und ein Studium anstreben? Oder sind all jene falsch, die jeden Tag lange draussen herumtollen und auch mal freche Worte in den Mund nehmen?

Was falsch und was richtig ist, liegt immer im Auge des Betrachters. Daher bleib locker, wenn Dein Kind Freunde hat, die vielleicht andere Interesse aufweisen, als Dein Kind. Es kann davon nur lernen. Wichtig ist, dass die Freunde nicht kriminell sind. Alles andere macht Deine Kinder nur stark.

Bildquelle: quinntheislander / pixabay.com

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