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Das Leben als Frau und Mutter

Wenn Oma und Opa helfen müssen

Betreuung Hilfe Grosseltern

Wenn Mama alleine für den Nachwuchs verantwortlich ist, weil Papa nicht mit im Haushalt lebt, dann ist dies für die Mutter wie auch den Nachwuchs eine grosse Belastung und auch Herausforderung. Gilt es doch, alle täglichen Abläufe zu koordinieren und jedem Familienmitglied so gut wie nur möglich gerecht zu werden. Und dies jeden Tag aufs Neue. Schnell kann es da passieren, dass Du als Mutter schlichtweg überfordert bist und nicht weisst, wie Du welche Termine wahrnehmen sollst, weil Du anderweitig gebunden bist. Wenn Du Glück hast, dann hast Du liebe Eltern oder Schwiegereltern, die dir in solch einer Situation tatkräftig unter die Arme greifen.

Klare Absprachen treffen

Damit die Hilfe aber auch dort ankommt, wo Du sie benötigst und nicht noch zusätzliches Chaos entsteht, ist es sehr wichtig, dass Du von vorne herein ganz klare Absprachen mit Oma und Opa triffst. Und zwar nicht nur, wie der Nachwuchs zu betreuen ist, sondern vor allen Dingen wann und wo.

Nur wenn Du mit deinen fleissigen Helfern genau absprichst, wann Du an welcher Stelle Hilfe benötigst, kann diese Hilfe effektiv ausfallen. Muss dein Kind beispielsweise an einem Tag in der Woche von der Oma von der Kita abgeholt werden, weil Du länger Arbeiten musst, dann versuche am besten, mit Oma von vorne herein zu klären, dass sie in jeder Woche an diesem Tag für die Abholung verantwortlich ist. So musst Du nicht immer wieder neu schauen, wer das Kind übernehmen kann und Du kannst dich ganz in Ruhe auf die anderen wichtigen Dinge konzentrieren.

Unternehmungen oder Pflichtaufgaben?

Im besten Fall vereinbarst Du mit deinen Helfern auch, was sie in der Zeit mit dem Nachwuchs machen. Müssen Hausaufgaben erledigt werden, dann schau am besten erst einmal, ob Oma und Opa überhaupt den Nerv dafür haben. Gibt es nur Reibereien, dann ist es mit Sicherheit besser, wenn deine Eltern oder Schwiegereltern mit deinem Kind etwas unternehmen und Freizeit haben, als wenn sie sich nur streiten. Damit ist niemandem geholfen. Gibst Du aber Freizeitaktivitäten an die Betreuer ab, kannst Du dich im Anschluss noch um die Hausaufgaben kümmern und musst deine Betreuer damit nicht überfordern.

Immer an ein kleines Dankeschön denken

Oma und Opa sind sicherlich gerne für ihre Enkel da. Aber sie machen es freiwillig und opfern ihre Freizeit dafür. Daher darf niemals ein kleines Dankeschön vergessen werden. Hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit, die noch nicht einmal einen finanziellen Hintergrund haben muss, erleichtert die Situation und zeigt die Wertschätzung, die Du deinen Eltern oder Schwiegereltern entgegen bringst.

Vielleicht kannst Du hin und wieder eine Kleinigkeit mit den Kindern basteln, ein tolles Foto machen oder Oma und Opa gemeinsam mit den Kindern zu einer Kugel Eis einladen. Geschenke oder Aufmerksamkeiten müssen nicht gross sein, um beachtet zu werden. Sie müssen nur immer mal wieder erbracht werden.

Tipp: Wenn Du einen Kalender erstellst, in dem alle wichtigen Termine vermerkt sind, könntest Du dort beispielsweise auch die Vereinbarungen mit Oma und Opa notieren. So siehst Du immer sofort, wann deine Kinder versorgt sind und wann sich Lücken auftun könnten, die Du kurzfristig noch schliessen musst.

Bildquelle: fujidreams / pixabay.com

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