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Das Leben als Frau und Mutter

Wenn das Geld nicht reicht

Kein Geld Sozial

Ein grosses Problem unserer Zeit lässt sich im Bereich der Finanzen finden. Auch wenn wir in einem Land leben dürfen, indem niemand hungern muss und jeder die Möglichkeit hat, Geld zu verdienen, so gibt es doch viele Menschen, die mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln nicht auskommen und daher an einer vermeintlichen Not leiden. Selbst wenn dies im Vergleich zu anderen Ländern, wo die Menschen verhungern und an eigentlich harmlosen Krankheiten sterben, ein Jammern auf sehr hohem Niveau ist.

Besonders Alleinerziehenden geht es finanziell nicht sonderlich gut. Können Sie einer Arbeit nachgehen, dann meist nur in Teilzeit, was das Einkommen deutlich schmälert. Hinzu kommt, das das zweite Einkommen vom nicht existierenden Partner fehlt und dadurch schnell ein finanzieller Engpass entsteht, der - erstreckt er sich über einen längeren Zeitraum - zu einer grossen Not führen kann. Abhilfe schaffen können dann nur soziale Einrichtungen oder die Familie, die finanziell unter die Arme greift.

Finanzplan erstellen

Wenn das Geld knapp ist, dann solltest Du im ersten Schritt immer einen Finanzplan erstellen. Ermittle darin, wie viel Geld Du jeden Monat benötigst. Rechne dabei auch mit unvorhersehbaren Ausgaben, wie beispielsweise Reparaturen oder die Neuanschaffung von wichtigen Dingen. Schau dann, wie viel Geld Dir aktuell jeden Monat zur Verfügung steht und überprüfe, ob sich ein finanzielles Defizit herauskristallisiert. Ist dem so, kannst Du staatliche Stellen um Unterstützung bitten. Auch private Organisationen helfen bedürftigen Menschen, ohne dass die wie betteln aussehen muss.

So gibt es die Caritas, die gerne hilft. Von staatlicher Seite her bietet sich die Beantragung von Ergänzungsleistungen an. Diese werden in 12 Kantonen gewährt. Zudem kannst Du eine Prämienverbilligung bei deiner Krankenkasse beantragen. Krippenplätze können ebenfalls subventioniert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Du dich an die Stiftung Mütterhilfe wendest, die ebenfalls gerne hilft. Und wenn dir dies noch nicht ausreicht oder die Hilfe nicht umfangreich genug ist, dann bitte die Familie um Hilfe.

In Notsituationen rückt man als Familie immer besonders eng zusammen und hilft sich, wo es geht. So auf jeden Fall der Normalfall. Hab daher keine Angst, innerhalb der Familie um Hilfe zu bitten. Nicht immer muss die Hilfe in Form von Geld ausfallen. Auch materielle Hilfe wie Kleidung, technische Geräte und all die Dinge, die Du dringend brauchst, kannst Du innerhalb der Familie finden. Und wenn Dir einmal der Einkauf von deinen Eltern bezahlt wird, dann ist dies sicherlich auch eine tolle Unterstützung.

Hilfe annehmen

Das Gefühl, andere um Hilfe bitten zu müssen, ist nicht immer angenehm. Du solltest dich jedoch dazu überwinden und deinen Hilfegesuch nicht als betteln ansehen, sondern als Bitte um Unterstützung. Denke immer daran, dass Du es für deine Kinder tust, um ihnen trotz der wenigen finanziellen Mittel ein gutes Leben zu ermöglichen. Denn was Du heute in deine Kinder investierst, zahlt sich später doppelt und dreifach wieder aus.

Bildquelle: fancycrave1 / pixabay.com

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