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Das Leben als Frau und Mutter

Als Alleinerziehende die Fasnacht geniessen

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Fasnacht Mutter Party

"Du willst an Fasnacht um die Häuser ziehen? Hast du kein schlechtes Gewissen Deinem Kind gegenüber? Und wer passt überhaupt auf die Kleine auf während du dich amüsierst?"

Solche Sätze tun weh und setzen alleinerziehende Frauen unter Druck. Du fragst Dich, ob es wirklich vertretbar ist, wenn Du Spass hast und die Sorgen des Alltags ein paar Stunden lang vergisst. Aber Du bist schliesslich nicht nur Mutter. Dein Leben dreht sich zwar fast nur um das Wohlergehen Deines Kindes, aber hin und wieder möchtest Du auch einfach Frau sein dürfen, ausgehen und feiern. Keine Sorge: Du musst Dich für dieses Bedürfnis nicht rechtfertigen. Denn eines ist klar: Die meisten Männer, liiert oder nicht, Vater oder kinderlos, würden nie auf die Idee kommen auf die Kneipentour mit den besten Freunden zu verzichten. Wenn Du also Fasnacht feiern möchtest solltest Du das tun. Wichtig ist nur, dass Du rechtzeitig eine Betreuung für Dein Kind organisierst, damit Du die Zeit auch wirklich unbeschwert geniessen kannst.

Gewöhne Dein Kind rechtzeitig an zeitweise Fremdbetreuung

Fasnacht ist nur einmal im Jahr und es ist verständlich, dass Du gerne am bunten Treiben teilnehmen möchtest. Damit Dir dumme Kommentare anderer nicht die Stimmung verderben und Du Dich anstatt zu feiern ununterbrochen Sorgen um Dein Kind machst, solltest Du Dir rechtzeitig überlegen wer die Betreuung übernimmt. Wenn Dein Nachwuchs noch recht klein ist und es noch nicht gewöhnt ist von anderen Menschen betreut zu werden, so solltest Du es rechtzeitig daran gewöhnen.

Ein erster Schritt wäre beispielsweise Dein Kind ein bis zwar Stunden bei Oma, Opa, Freundin oder beim Vater zu lassen, während Du Einkäufe erledigst oder zum Arzt gehst. So erfährst Du wie Dein Kind auf die Trennung reagiert. Ein weiterer Schritt wäre abends einen Babysitter zu engagieren der in Deiner Wohnung auf Dein Kind aufpasst. Nutze die Zeit um ins Kino zu gehen oder mit Freunden zu Abend zu essen. Alternativ kann Dein Sohn oder Deine Tochter natürlich auch bei Deinen Eltern übernachten. Wenn der Vater des Kindes greifbar und euer Verhältnis gut ist, dann kann es selbstverständlich auch bei ihm übernachten. Wichtig ist, dass Du hinter Deiner Entscheidung stehst Dir an Fasching eine kleine Auszeit vom Mutter-Sein zu gönnen - das ist weder egoistisch noch unverantwortlich.

Im Notfall solltest Du erreichbar sein

Wenn es Dein Kind gewohnt ist, dass hin und wieder ein Babysitter kommt oder es bei Oma und Opa übernachten darf kennt es die Situation bereits und freut sich vielleicht sogar darauf. Schläft Dein Kind ausser Haus kannst Du so lange feiern wie Du möchtest und sogar am nächsten Tag ausnahmsweise sogar ausschlafen - ein Luxus, den Du Dir ruhig gönnen darfst.

Für Dich ist das eine Erleichterung, denn Du weisst, dass es ihm gut geht und an nichts fehlt. So kannst Du die Fasnacht geniessen und starrst nicht alle fünf Minuten auf Dein Telefon. Dieses solltest Du sicherheitshalber allerdings dabei haben, denn natürlich kann es sein, dass Dein Kind plötzlich hohes Fieber bekommt oder an einem Magen-Darm-Virus leidet. In diesen Fällen ist es für alle Beteiligten besser, wenn Du nach Hause zurückkehrst und den Babysitter entlastest.

Tipp: Geniesse die Fasnacht ganz bewusst

Versuche die Zeit ohne Kind ganz bewusst zu geniessen und feiere unbeschwert - einmal im Jahr ist das mehr als legitim!

Bildquelle: Romi / pixabay.com

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