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Das Leben als Frau und Mutter

Der Kontakt zum Vater kann schädlich sein

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Vater besuch schaden

Kinder sind das Schönste und Wichtigste, was sich viele Menschen vorstellen können. Wer einmal Mama oder Papa geworden ist, der weiss, was gemeint ist. Denn Kinder bedeuten nicht nur Erziehung, schlaflose Nächte und Stress in der Schule. Kinder bedeuten auch Freude, spannende Erlebnisse und Liebe, die nur ein Kind geben kann.

Damit all dies in einem ordentlichen Rahmen gegeben ist und stattfinden kann, benötigt das Kind Eltern, die sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmern. Leider ist es in unserer heutigen Zeit keine Seltenheit mehr, dass Mütter ihre Kinder alleine gross ziehen müssen. Denn viele Eltern trennen sich und das Kind bleibt dann bei der Mutter zurück. So schade dies in den meisten Fällen auch sein mag - es gibt auch Fälle, in denen es sogar gut ist, wenn der Vater keinen Einfluss mehr auf das Kind hat. Denn dieser kann mitunter auch schädlich sein.

Der Vater als Störenfried

Eigentlich ist es so gedacht, dass Kinder von ihren Müttern und ihren Vätern das Rüstzeug für ein eigenständiges Leben erhalten. Während die Mutter als weiblicher Part den Haushalt und meist auch die Schule oder den Kindergarten managt, ist der Vater für das Spielen und das Rumtollen zuständig. So auf jeden Fall die klassische Aufteilung.

Doch wenn der Vater kein Interesse am Kind hat oder gar auf Abwegen unterwegs ist, kann es die deutlich bessere Lösung sein, wenn Mama alle Aufgaben so gut wie nur möglich übernimmt. Denn dem Kind bringt es nichts, wenn der Vater nur missmutig seine Aufgaben erfüllt, Drogen konsumiert, gewaltbereit ist oder anderweitig negativ in Erscheinung tritt. Dann wird das Kind durch diese negativen Einflüsse lediglich an seiner Entwicklung gehindert und im schlimmsten Falle sogar nachhaltig geschädigt. Denn viele betroffene Kinder leiden auch als Erwachsene unter dem Verhalten der Väter, gelangen auf die schiefe Bahn und können selbst kein ordentliches und erfülltes Leben führen.

Welche Wege müssen gegangen werden?

Soll der Vater keinen Einfluss auf das Kind haben, dann ist es wichtig, dass dies auch geregelt wird. Einfach ein Kontaktverbot auszusprechen oder darauf zu hoffen, dass der Vater sich nicht meldet, ist unklug. Besonders in sehr prekären Situationen, in denen der Vater durch eine Sucht oder durch sein Verhalten einen negativen Einfluss auf das Kind hat, ist es wichtig, dass der Einfluss mit Hilfe des Jugendamts und unter Umständen auch der Gerichte unterbunden wird. Denn nur ein amtliches Dokument ist in der Lage, diesen Einfluss wirksam zu unterbinden.

Zudem muss in solchen Fällen dem Kind stets klar gemacht werden, dass es nicht der Grund für die Kontaktsperre ist. Viele Kinder fühlen sich schuldig, wenn ein Elternteil keinen Kontakt haben will oder darf. Dem Kind zu verstehen zu geben, dass es selbst keine Schuld daran trägt, ist eine der wichtigsten Aufgaben, die in solch einem Fall erledigt werden muss.

Bildquelle: Greyerbaby / pixabay.com

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