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Kinder und soziale Netzwerke

Kind Sozial Netzwerk

Wenn der Nachwuchs an den Laptop beziehungsweise das Smartphone drängt, dann sind die meisten Eltern darüber nicht wirklich erfreut. Kennen sie doch die Gefahren, die besonders in den sozialen Netzwerken lauern. Doch wer seinen Kindern den Umgang mit genau diesen sozialen Netzwerken verbietet, tut ihnen nichts Gutes. Denn alles was verboten ist, ist doppelt so spannend und will von den Kindern ausprobiert werden. Zur Not auch ohne die Zustimmung der Eltern.

Wie geht man daher richtig mit dem Thema "Kinder und soziale Netzwerke" um? Wann ist das richtige Alter und wie sollte der Einstieg gestaltet werden?

Das Internet ist nicht böse

Stellen Sie ihre eigenen Ängste und schlechten Erlebnisse in den Hintergrund, wenn Sie an die sozialen Medien denken, an die ihre Kinder herangeführt werden sollen. Sagen Sie ihren Kindern nicht, das das Internet "böse" ist. Nur weil einige Nutzer ihre gute Kinderstube im Internet gerne einmal vergessen oder weil einige Wenige das World Wide Web für kriminelle Machenschaften nutzen, heisst dies noch lange nicht, das das komplette Internet gefährlich ist.

Vielmehr bringt das Internet und auch die sozialen Medien einen grossen Nutzen mit sich. Denn die Informationen, die sich darin befinden und zu jeder Zeit zur Verfügung stehen, könnten selbst in der grössten Bibliothek nicht zusammengetragen werden. Zudem helfen die sozialen Medien, den Kontakt zu anderen Menschen zu halten und zu pflegen.

Den Einstieg begleiten

Kinder sind ideenreich und frei von Vorurteilen. Sie können die Bedenken der Eltern daher nicht verstehen und sehen lediglich die positiven Dinge am Internet und an den sozialen Medien. Besonders die Spiele, die sich dort finden lassen, haben es ihnen angetan.

Als Elternteil sollte man ihnen diese Spiele und auch hier und da mal einen Chat nicht verwehren. Wer gemeinsam mit seinem Kind die virtuelle Welt erobert und entdeckt, kann auf Fehler und wichtige Dinge sofort hinweisen, ohne das dies belehrend und besserwisserisch klingt. Meist wissen die Kinder dann nach kurzer Zeit viel besser als die Eltern, wie diverse Dinge im Internet funktionieren und sollten eigentlich von den Eltern als Lehrmeister angesehen werden.

Zudem hat das Internet auch eine Lernfunktion. Auch wenn viele Eltern immer nur die Zeit sehen, die durch die Nutzung des Internets verloren geht. Durch das Spielen wird das Gehirn geschult, komplexe Zusammenhänge zu erkennen. Die Motorik wird durch das schnelle Drücken der Tasten verbessert. Werden Strategiespiele gespielt, dann steigert dies die Konzentration. Und da viele Spiele mit englischen Begriffen arbeiten, kann auch der Wortschatz in Englisch spielerisch erweitert werden.

Übrigens: Wer sich für seine Kinder interessiert, der interessiert sich auch für dass, was im Internet geschieht. Fragen Sie ihre Kinder regelmässig, was sie dort treiben und lassen Sie sich ruhig auch die eine oder andere Sache erklären. Auch Sie werden noch neue Dinge entdecken können und haben so die Möglichkeit, immer zu sehen, was ihre Kinder machen. Denn gemeinsame "Qualitätszeit" kann nicht nur auf dem Spielplatz verbracht werden, sondern auch in den sozialen Medien.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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