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Das Leben als Frau und Mutter

Warum Alleinerziehende oft überfordert sind

Forderung Stress Mutter

Fragt man Alleinerziehende, was sie an ihrer Situation am meisten stört, dann ist es meist die Tatsache, dass sie sich überfordert fühlen. Der Alltag ist stressig, die Kinder haben Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen und die Bedürfnisse der Mutter bleiben auf der Strecke. Nicht selten endet diese Überforderung in einer Depression oder in einer falschen Erziehung der Kinder, die sich dann wiederum auf das Leben im Allgemeinen auswirkt und dieses noch komplizierter und stressiger macht.

Doch woran liegt es eigentlich, dass sich Alleinerziehende so oft überfordert fühlen? Bilden sie sich das nur ein? Oder haben sie wirklich ein aufwendigeres und aufregenderes Leben als Paare, die sich gemeinsam um die Kindern und den Haushalt kümmern?

Der Spagat überfordert viele

Die meisten Mütter fühlen sich von der Fülle der Aufgaben erschlagen, die es zu bewältigen gibt. Kinder, Haushalt, Arbeit und Freunde - bei einem 24-Stunden-Tag mitunter nur schwer zu schaffen. Hinzu kommen oftmals noch finanzielle Sorgen, die das Leben nicht wirklich leichter machen. Wer hier keine klaren Strukturen findet und den Alltag gemeinsam mit den Kindern strukturiert und plant, der muss sich nicht wundern, wenn er überfordert ist.

Klare Strukturen fehlen

Daher gilt es im ersten Schritt immer, Prioritäten zu schaffen. Ein Wochenplan muss her, der alle Tätigkeiten, die wirklich wichtig sind, detailliert enthält. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Kinder ab dem Schulalter hier und da auch mithelfen können. Hat jeder seine Aufgabe, die er übernimmt, geht alles schneller von der Hand und jeder hat mehr Freizeit für sich selbst. Ausserdem macht es auch Spass, wenn man gemeinsam etwas schafft und die Kinder sich nicht nur bedienen lassen.

Sind alle wichtigen Aufgaben und Tätigkeiten im Wochenplan untergebracht, können die Lücken auf Wunsch mit Freizeitbeschäftigungen gefüllt werden. Der Verein für die Kinder, der Sport für die Mama - die Möglichkeiten sind diesbezüglich sehr vielfältig und es dürfte keine Mühe bereiten, attraktive Freizeitmöglichkeiten zu finden.

Vergessen werden darf in diesem Zusammenhang nicht die gemeinsame Zeit mit der Familie. Also die Zeit, in der alle Familienmitglieder zusammenkommen, miteinander reden, lachen, spielen oder einfach nur Zeit verbringen.

Es kann auch Vorteile haben

Auch wenn immer viel darüber gejammert wird, dass Alleinerziehende die ganze Last auf ihren Schultern tragen müssen, so bringt diese Situation auch Vorteile mit sich. Wenn die langen Diskussionen mit dem Partner wegfallen, die sich um die Ausgehzeit des Nachwuchses, dessen schulischen Fleiss oder die Auswahl der richtigen Bildungseinrichtung drehen, kann dies sehr befreiend sein und den Alltag durchaus auch erleichtern. Und auch Weihnachtsgeschenke und der nächste Urlaub müssen mit einer Person weniger abgestimmt werden. Ist es dann gelungen, klare Strukturen in den Alltag zu bringen, alle Aufgaben sinnvoll zu verteilen und ausreichend Zeit für eigene Aktivitäten zu finden, dann kann der Status der Alleinerziehenden doch mitunter auch reizvoll sein.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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